Ein Monat auf dem Land

Die Entdeckung eines erfolgreichen englischen Romans: Leise erzählt J. L. Carr eine Sommergeschichte aus dem Jahr 1920.

Tom Birkin kehrt aus dem 1. Weltkrieg zurück und tritt eine Stelle in einem kleinen englischen Dorf an. Als Restaurator hat er den Auftrag, ein übermaltes Wandgemälde in der Kirche freizulegen.

Er genießt die Einsamkeit bei seiner Arbeit und in seiner kargen Unterkunft. Hier hat er Ruhe und kann nachdenken; die Schrecken und Grausamkeiten des Krieges verarbeiten. Die Bewohner sind jedoch neugierig und manchmal liebenswürdig aufdringlich. Und so wird er für eine Zeit in die Gemeinschaft aufgenommen.

Der Roman beschreibt das ruhige Landleben und einen herrlichen Sommer. Dazu die Leidenschaft für Kunst und die Wahrnehmung der kleinen Dinge – das lässt uns in eine entschleunigte Zeit eintauchen. Und wir erfahren von einer zarten Liebesgeschichte und verpassten Gelegenheiten.

Ein kleines, feines Buch. Dabei humorvoll und wunderschön!

Ein Monat auf dem Land
J. L. Carr
DuMont Buchverlag

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